Hannover - unser Standort Nähe Hbf

Lavesstraße 82

Unsere Praxis befindet sich am Thielenplatz (Haltestelle Thielenplatz/Schauspiel) und ist nur 5 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Die Praxisräume befinden Sich im 3. Stock. Auch wenn das Treppenhaus  eine wahre Pracht ist, können Sie für einen barrierefreien Zugang gerne den Aufzug nutzen.

Ihr Eingang zu unserer Praxis in Hannover

Eingang Lavesstraße 82
Lavesstraße 82 - nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof

Hier finden Sie uns in Hannover:

Das Overlach’sche Haus

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Das Haus, in dem sich unsere Räumlichkeiten befinden, hat eine sehr eigene Geschichte. Benannt ist es nach Johann Overlach, der während des 30-jähigen Krieges geboren und aufgewachsen ist. Er beauftragte gemeinsam mit seiner Frau Anna Kleinen den Bildhauer Adrian Siemerding und so wurde es 1663 neben der Marktkirche in Hannover erbaut.

Nach den baulichen Veränderungen an der Markkirche wurden auch im Sinne einer Stilbreinigung die Backsteinhäuser am jetzigen Hanns-Lilje-Platz gebaut. Zu Gunsten einer Platzerweiterung sollte dieses Haus 1884 abgerissen werden. 

Der Bankier August Basse wollte die besondere Fassade erhalten und ließ sie seinem damals neu gebauten Haus in der Lavesstraße 82 vorsetzen. Engagiert bauten die Handwerker in teils gefährlicher Kleinarbeit die Fassade ab und transportierten sie mit Pferdefuhrwerken zum jetzigen Standort. Dadurch blieb die einzige vollflächig erhaltene Steinfassade bürgerlicher Baukunst im Renaissancestil in Hannover erhalten.

Unser Vermieter Fritz E. Hein kaufte das Haus 1989 und ließ es 1995 aufwändig restaurieren. Sie werden sicherlich das Portal mit dem Wappen, die Eingangstür oder die historische Malerei im im Treppenhaus bemerkt haben.

Wir lassen uns gern inspirieren

Wir möchten wie Johann Overlach und Anna Kleinen auch in Krisenzeiten Visionen entwickeln und sie wie Adrian Siemerding kunstvoll umsetzen. Wir möchten nicht einfach abreißen, sondern wie August Basse und seine Handwerker (und die Pferde) mit etwas Mühe, Gutes erhalten und erst einmal überlegen, wie etwas geht. Wir möchten wie Fritz E. Hein liebevoll und achtsam mit dem uns Anvertrauten umgehen und es wert schätzen. Aus diesem Grund haben wir die Räume nach den historischen Personen benannt. Nicht weil es pragmatisch oder vernünftig ist, einfach nur aus Lebenslust und Wertschätzung. Mal ehrlich: Ein Gespräch im „August Basse -Zimmer“ klingt schöner und lebendiger als im „Behandlungsraum 2“.

Sabine & Wolfgang Konietzko