Quokkas lächeln immer!

Beitrag vom 15. Februar 2023

Wer angelächelt wird, lächelt zurück. Wer lächelt, geht lächelnd und etwas entspannter durch diese Welt. Wie schön, wenn einige Geschöpfe das Lächeln gepachtet haben. Schauen wir sie an und schauen auf die Wirkung.

Quokkas, das Lächeln und der Blutdruck!

Kennen Sie Quokkas?

Quokkas sind kleine, sehr niedliche Tiere, die durch ihre Mundstellung immer lächeln. Dazu sind sie recht zutraulich und freundlich. Ähnlich ist es auch bei Alpakas. Auch die können nicht anders, als lächeln. Was würden wir denken, wenn wir einen Menschen treffen, der nur lächelt? Vielleicht gar nicht so viel, weil wir uns einfach freuen, angelächelt zu werden, solange wir nicht Sätze hören wie „Man, bist du häßlich.“ Oder „Sie sind gekündigt.“

Auswirkung auf den Blutdruck!

In verschiedenen Studien hat man beobachten können, dass sich die Begegnung mit diesen Tieren positiv auswirkt. Und nicht nur das, auch das Anschauen von Videos dieser Tiere reicht schon aus, um die Stimmung zu heben und den Blutdruck zu senken. In einer Studie mit Studenten konnte der Blutdruck von 136 auf 122 und der Stresslevel um 30% gesenkt werden. In einem TV-Experiment (keine Studie) zeigte man Kellnern während des Betriebes für 10 Minuten entsprechende Videos und ihr Blutdruck sank von 160 auf 122. Auch eine halbe Stunde später stieg er lediglich auf 130.

Wir und unser geliebter Stress!

Gebetsmühlenartig betonen wir unsere Anspannung und erhöhen sie damit. Dass so eine kleine Auszeit unser Stresslevel senken kann, gefällt uns gar nicht. Worüber kann ich klagen, wenn ich konzentriert, aber gelassen, meiner Arbeit nachgehe. Vielleicht haben wir einmal wieder neu Spass daran. Nehmen wir uns doch kleine Auszeiten, die uns entspannen. Haustierbesitzer würden vielleicht sagen: „Wozu ein Video schauen?“ Um dann darüber zu streiten, wer mit dem Hund rausgeht. Das Schöne an diesen Tieren aber ist vor allem ihr Lächeln. Das erzeugt automatisch auch bei uns ein (sehr kleines und verborgenes) Lächeln. Wer lächelt, ist weniger gestresst.

Kein Allheilmittel!

Es ist schon kurios. Wenn wir ein leichtes Jucken am Zeigefinger haben, googeln wir und glauben alles, was wir lesen. „Fachkompetent“ wird uns mitgeteilt, dass wir noch zwei Wochen zu leben haben – und wir glauben es. Wie wäre es mal mit einem Arztbesuch? Vielleicht sind die ja kompetenter? Aber ja, in den entsprechenden Seiten wird vieles dramatisch und ausführlich dargestellt – und eventuell ein Saft angeboten, der abgeschnittene Finger wieder wachsen lassen kann.

Anders verhält es sich bei psychischen Leiden. Hier wird zwar auch eine Lösung angeboten, es wird aber nicht so katastrophisiert wie bei körperlichen Leiden. Da reicht es schon, einfach mal in den Spiegel zu lächeln oder eine Kerze anzuzünden – und alles wird gut. In diesem Sinne ist dieser Artikel nicht gemeint. Wer ein starkes psychisches Leiden hat, leidet. Er verdient es, ernst genommen zu werden. Auch hier ist der Gang zum Arzt übrigens die beste Wahl. Egal, ob vorher eine Kerze angezündet wurde oder nicht.

Ausprobieren!

Googeln Sie einfach mal den Begriff Quokka und nehmen sich mal 10 Minuten Zeit, sie zu betrachten. Vielleicht wird die Welt um sie herum dadurch freundlicher, denn die reagiert natürlich auf ihr zauberhaftes Lächeln.